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Der Unterwegszeilen-Jahresrückblick 2019

Oder: Zwölf Monate Geschichten vom Tapetenwechsel

Liebe Leserschaft,

frohes neues Jahr! Ich wünsche euch ein 2020 voller schöner neuer Eindrücke auf Reisen oder daheim, Gesundheit, Zufriedenheit und Lebensfreude.

Auch ist Silvester immer eine ganz gute Gelegenheit, sich bei Menschen zu bedanken, die einen das Jahr über begleitet haben, und da dürft ihr natürlich nicht fehlen. Also: Danke für eure Treue, euer Feedback und euer Interesse. Gäbe es euch nicht, existierte auch dieser Blog nicht.

Wie habt ihr so gefeiert? Mein Silvester war ganz witzig, wir haben lecker gespeist und dann um Mitternacht jeder zwölf Trauben gegessen, während wir uns bei jeder etwas wünschten. Anschließend waren wir tanzen in einem Schwimmbad – witzige Location, ich sage es euch. Auch scheint die Glücksfarbe Gelb hier eine ganz entscheidende Rolle zu spielen:

Zwischen den Jahren habe ich beim Radio gearbeitet, hatte aber trotzdem Zeit, ein bisschen zu entspannen und auf das vergangene Jahr zurückzublicken, auch aus der Sicht dieses Blogs. Wie auch 2018 gab es Phasen hohen und auch niedrigen Outputs, wie es halt so ist, wenn man etwas als Hobby betreibt. Und etwas hinter den Kulissen geschieht auch so manches, denn mein Blog hat jetzt eigenes Webhosting und ich versuche ihm mit meinem eher mäßigen technischen Sachverstand sein neues Zuhause halbwegs brauchbar einzurichten. (Kennt sich jemand mit der DSGVO aus…?). Doch werfen wir einen Blick auf die Artikel des Jahres 2019.

Januar & Februar

Der Januar war gemessen an der Artikelzahl der produktivste Monat des Jahres 2019. Mir scheint, ich hatte da einiges an guten Vorsätzen, und wie es im Januar nunmal so ist, auch den Elan, diese in die Tat umzusetzen. Inhaltlich stand China im Vordergrund: Die Artikel drehten sich um die chinesische Heizungsgrenze (wer sie nicht kennt: Sie ist schon ein Faszinosum, was sich auch darin niederschlug, dass dies der beliebteste Artikel 2019 war), meine persönlichen Lieblingsstädte in China und außerdem um die ebenfalls immer wieder faszinierende Situation des Elternbesuchs in China. Ferner startete im Januar eine Miniserie namens „Schritte nach China“, deren erste Folge, China für Einsteiger, im Januar das Licht des Internets erblickte. Der entsprechende Post auf Instagram war übrigens 2019 Post mit den meisten Likes, der auf einen Artikel verwies – bezieht man die artikellosen Posts mit ein, war es, wenig überraschend für Instagram, ein Foto meines Abendessens (Reis mit Gemüse und jeder Menge Sambal Oelek). Ach Leute.

Diese Serie setzte sich dann im Februar mit den Folgen „China für Fortgeschrittene“ und „China für Profis“ fort. Und der Blog richtete seinen Blick wieder auf von Deutschland aus betrachtete nähere Ziele, und zwar mit einem Artikel über das Grand Hotel Amrath in Amsterdam.

Auch toll an Amsterdam: Ein sichuanesisches Restaurant

März & April

März und April waren ganz dem Einrichten der neuen Seite auf www.unterwegszeilen.de gewidmet, eine Zeit, in der es an dieser Front auch einiges an Fortschritt zu beobachten gab. Bleiben wir gespannt. Ein paar Gedanken dazu finden sich hier.

Mai

Aber so ganz ohne Blogschreiberei komme ich dann doch nicht aus, und so erschienen im Mai zwei Artikel auf Unterwegszeilen. Der erste stellte die Guandu Old Town vor, für alle, die sich für die Geschichte Yunnans interessieren (und auch für alle, die auf den Geschmack kommen möchten). Diese Stadt stammt aus dem 13. Jahrhundert, befindet sich heute in Kunming und ist definitiv einen Ausflug wert. Der zweite Mai-Artikel behandelte die Bedeutung verschiedener Farben in China – warum sollte man (fast) niemals Namen in Rot schreiben und gewisse Nachfragen stellen, wenn einem der oder die Liebste eine grüne Mütze schenkt? Welche Bedeutungen haben Schwarz oder Gelb, und wie übersetzt man eigentlich die Farbe Qing 青色 ins Deutsche?

Juni & Juli

Tja. Im Juni und Juli habe ich durchaus viel geschrieben, aber leider keine Zeile für Blogartikel. Stattdessen saß ich tagein, tagaus in meiner geliebten Uni (hust) und habe an einer Masterarbeit gewerkelt, für die ich schon lange keine Zuneigung, Motivation oder gar Ehrgeiz mehr empfand. Das Endprodukt ist, denke ich, nicht wirklich gut geworden (nein, Noten gibt es immer noch nicht); die Tatsache, dass es überhaupt ein Endprodukt gibt, ist die eigentliche Leistung hier.

Naja. Ausnahmen wurden gemacht, z.B. im Rahmen eines Urlaubs in Bulgarien, ein fabelhaftes Land.

August & September

Im August war dieses Werk dann abgegeben und das Leben wieder schöner. UND das Leben findet seither in Peru statt (beliebtester Artikel auf Facebook übrigens), wo ich einen Freiwilligendienst mit weltwärts bei einem Radiosender mache. Entsprechend war v.a. der September geprägt von Artikeln über erste Eindrücke aus Peru – wie begrüßt man sich hier? Wie manifestiert sich das berühmte „Ankommen“ an einem neuen Ort? Was ich mir aber auch nicht verkneifen konnte, war ein, Erfahrungsbericht meinen Masters.

Oktober & November

Oktober und November bedeuteten die langsame Rückkehr in einen halbwegs regelmäßigen Schreibrhythmus. Unter anderem last ihr, meine werte Leserschaft, über die Figur Miguel Grau aus der peruanischen Geschichte, die Schönheit des Sinologiestudiums und meine Gedanken über Reisestärken und –schwächen. Außerdem hat der Blog seit November Snapchat!

Dezember

Und dann war Dezember! Ein Monat, in dem hier irgendwie viel los war und in dem ich nicht in dem Maße zum Schreiben kam, wie ich es gerne gehabt hätte. Aber immerhin: Wie in Peru Weihnachten abläuft, habe ich zu Papier gebracht. Nun schreiben wir den 1. Januar 2020 und ein neues Jahr mit neuen Möglichkeiten und Chancen liegt vor uns allen.

Habt ihr Vorsätze für das neue Jahr?

Eure mit gewisser Zuversicht ins Jahr 2020 startende Charlotte

 

Cover Image über Pixabay

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